Martin Breinschmid | King Size

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King Size

by Martin Breinschmid

Swinging vibraphone music with guests; Oscar Klein & Hans Salomon
Genre: Jazz: Traditional Jazz Combo
Release Date: 

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1. Dinah
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2. Nancy With the Laughing Face
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3. Deed I Do
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4. They All Laughed
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5. If I Were a Bell
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6. Manhattan
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7. A Night in Tunesia
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8. How Long Has This Been Going On-I Can´t Get Started
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9. Perdido
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10. Fascinating Rhythm
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11. Nuages
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12. Temptation Rag
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13. Guilty
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ABOUT THIS ALBUM


Album Notes
Heavy weight jazz from the Radiokings,
featuring the legendary Oscar Klein on trumpet & cornet and Hans Salomon on saxophone, Woody Schabata, vibraphone

Herbert Swoboda p, clar
Georg Breinschmid b
Walther Großrubatscher d
Aaron Wonesch p

German comment of the Bandleader:
Ich möchte meine vierte CD Produktion zum Anlaß nehmen, einmal meinen Mitmusikern von ganzem Herzen für ihre Unterstützung und Mitarbeit zu danken:
Herbert Swoboda, der für einen Großteil der Arrangements verantwortlich zeichnet und natürlich großartig Klavier und Klarinette spielt.
Walther Grossrubatscher, der ein stets swingendes Mainstream-Schlagzeug spielt, das für mich
unentbehrlich ist.
Meinem Bruder Georg, der einerseits wunderbar begleitet und andererseits ein virtuoses Solo-Feature
beigesteuert hat.
Aaron Wonesch, für mich einer der besten Pianisten der Wiener Szene, für sein sensibles Begleitspiel.
Martin Treml, der glücklicherweise für die zweite Aufnahmesession - mit den Gaststars - einspringen konnte und sich sofort nahtlos in die Band eingefügt hat.
Oscar Klein und Hans Salomon: Es freut mich besonders, daß ich mir den langgehegten Wunsch erfüllen konnte, mit diesen zwei Stars Aufnahmen zu machen.
Beide sind für mich Vorbilder und ich bin ihnen zu großem Dank verpflichtet.
Oscar, ein unermüdlicher Förderer der jungen Jazzmusiker, hat mich, neben vielen anderen Konzerten, zum Jazzfestival nach Ascona gebracht, für mich ein unvergessliches Erlebnis.
Jeder Auftritt mit ihm ist nicht nur eine musikalische Lehrstunde, sondern auch ein Meisterkurs in Showmanship.
Mit Hans spiele ich nun seit 12 Jahren im Orchester der Vereinten Bühnen Wien. Ich habe in ihm einen Mentor, der immer mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn einer der jüngeren Kollegen aus einer Frustration heraus von dem manchmal sehr steinigen Weg des Jazzmusikers abweicht.
Meinen speziellen Dank auch an Woody Schabata, einen Mallet-Master, den ich zu meinen Freunden zählen darf. Er hat das großartige Arrangement für „Nights In Tunesia“ geschrieben und auf diesem Titel fulminant Marimba gespielt.
Zu guter Letzt möchte ich noch festhalten, daß ich auf diese CD Produktion richtiggehend stolz bin und
wünsche allen viel Vergnügen beim Zuhören.

Keep swingin' !! Martin Breinschmid

German liner notes
Der Wiener Vibraphonist Martin Breinschmid versteht es immer wieder mit seiner Gruppe "Radio Kings" die Musik der Großen des Jazz von einst - Hampton und Goodman, Wilson und "Prez", Gillespie und Django - lebendig zu halten. Gelegentlich wird diese swingende Musik in ihrem Ursprungsland auch als "classical American music" bezeichnet. Mittlerweile ist der Swing-Stil und der später daraus (erweitert durch
moderne Stilelemente) entstandene Mainstream-Jazz aber eine weltweit akzeptierte Kunstform
geworden, eine Musiksprache, die überall auf der Welt gesprochen und verstanden wird.
Was die "Radio-Kings" auf dieser CD ohne sklavische Nachahmung der Originale und mit bestechender technischer Perfektion anbieten, ist zeitloser Hörgenuß. Insgesamt acht exzellente Musiker der
österreichischen Szene vermitteln ihn in unterschiedlichen Besetzungen gleichermaßen mit Bravour
und Geschmack, dynamisch aber nie exzessiv-reisserisch.

Da wären zunächst die beiden Senioren der Session, Oscar Klein, Trompete, und Hans Salomon, Saxophon. Beide gehören seit mehr als vier Jahrzehnten zum eisernen Bestand des Jazzgeschehens made in Austria und swingen sich hier durch zwei Standard-Themen wie in jungen Tagen (wobei Oscars Humor nicht zu überhören ist, wenn er in "Perdido" den alten Schlager "Sunny Boy" zitiert). Herbert Swoboda, eine der wertvollsten Neuentdeckungen der letzten zehn Jahre, brilliert sowohl auf Klarinette (auf der er die legitime Nachfolge eines Fatty George angetreten hat), als auch auf den achtundachtzig Tasten.
Fritz "Woody" Schabata, Parademodernist aus dem Umfeld des Vienna Art Orchestra, "klöppelt" mit Leader Martin Breinschmid (leider nur in einem Titel) um die Wette, während Aaron Wonesch feinsinnig und
ausgewogen die Balance zwischen Swing und Moderne schafft (hören Sie sein Zwiegespräch mit Georg Breinschmid in "If I Were A Bell"). Kontrabassist Martin Treml, ein Vielbeschäftigter in diversen
aktuellen Gruppen, ist solide Stütze des rhythmischen Geschehens, ebenso wie Walter Großrubatscher, dessen technische Meisterschaft ihn langsam in die allererste Reihe der europäischen Schlagzeuger stellt. Blieben noch die beiden, phänomenalen Breinschmids zu erwähnen, Georg am Kontrabaß und Martin am Vibraphon. Ersterer ist wohl eines der größten neuen Talente der österreichischen Jazzszene, das eine sichere Philharmoniker-Karriere zu Gunsten eines Jazzfreelancer-Daseins aufgab und seither in allen "Wassern" zuhause ist, vom Avantgarde-Jazz bis zur Swingtradition. Letzterer schließlich,
spiritus rector der "Radio Kings" und Allroundler von einer fast schon als unwahrscheinlich anmutenden Vielseitigkeit ( als Percussionist auch im Bereich der E-Musik), spielt sein Vibraphon sowohl rhythmisch betont wie Lionel Hampton, als auch zart und verhalten wie ein Bläser ("I Can’t Get Started "!!!).

Die Bandbreite der gebotenen Stücke reicht von Gershwin-Tunes über eher selten gehörte und äußerst originell interpretierte Titel der amerikanischen Popularmusik (beachten Sie doch einmal den alten Fred Astaire-Hit "They All Laughed" im Latin-Rhythmus) und hinreißend gespielte Balladen ( im Sinatra-Evergreen "Nancy" oder in Django Reinhardts "Nuages" präsentieren sich Leader Breinschmid, Klarinettist Herbert Swoboda oder Pianist Aaron Wonesch als Melodiker von hohem Rang!) bis zu Standardstücken aus der Bebop-Ära wie "Perdido" oder "A Night In Tunesia".

Daß diese CD den Namen "Kingsize" trägt, hat nicht nur mit der Gewichtigkeit (in des Wortes doppelter Bedeutung) von Bandleader Martin Breinschmid zu tun, es ist auch ein nicht übertriebenes Prädikat für die Musik, die hier beeindruckend und von zeitloser Qualität und Größe geboten wird.
Klaus Schulz


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